Karpfen und Karpfenangeln

Mit was für einem Fisch haben wir es hier zu tun?

Der Karpfen gehört zweifelsohne zu den bekanntesten Fischen im europäischen Raum. Durchschnittlich haben Karpfen eine Länge von etwa 30-40 cm. In seltenen Einzelfällen übertrifft diese aber sogar einen Meter. Dazu ein solides Gewicht von bis zu mehr als 40 Kg. Definitiv ein stattlicher Fisch. Seit vielen Jahrhunderten ist er ein beliebter Speisefisch und eine unverzichtbare Delikatesse. Daher hat man sich auch stark um dessen Züchtung bemüht, weswegen der Karpfen überraschend oft anzutreffen ist. Zu den Zuchtformen gehören Lederkarpfen, Schuppenkarpfen, Spiegelkarpfen, Zellkarpfen und Kois. Wobei letztere selbstverständlich nicht für den Verzehr gedacht sind, sondern vielmehr als Statussymbol dienen. Das ist gerade in Japan der Fall, wo besonders schöne Fische Preise von mehreren tausend Euro erzielen. Leider ist der Wildbestand mittlerweile bedroht.

Die einzigartige Lebensweise des Karpfens

Karpfen sind prinzipiell eher langsame Fische. Laboruntersuchungen wiesen nach, dass seine Durchschnittsgeschwindigkeit knapp über 10 km/h beträgt. Das ist prinzipiell nicht allzu viel. Faul ist der Karpfen hingegen ganz und gar nicht. Selbst weiter Strecken von über 20 km werden gelegentlich zurückgelegt. Das in sage und schreibe einem Tag! Eine wirklich außerordentliche Leistung und äußerst unüblich für die meisten Fische. Allerdings ist das nicht alles, was den Karpfen ausmacht. Bei weitem nicht. Gerade in Stresssituationen kann er vollkommen unberechenbar sein und für manche Überraschung sorgen. In der Regel sind Karpfen sehr scheu und misstrauisch. Das ist allerdings nicht immer der Fall. Wie auch bei vielen anderen Charaktereigenschaften nicht. Bei Karpfen handelt es sich immer noch um wilde Tiere. Diese psychologisch zu analysieren ist daher durchaus schwierig. Dennoch gibt es einige Fakten, von welchem man guten Gewissens ausgehen kann.

Karpfen sind Schwarmfische und nachtaktiv. Tagsüber halten sie sich in der Regel versteckt und agieren sehr vorsichtig. Als Verstecke eignen sich besonderes tiefe und bedeckte Stellen. Mit einem genauen Fischfinder oder Echolot, ist es aber möglich diese Plätze auszumachen. Da Karpfen aber um diese Tageszeit eher nicht anbeißen, ist es fraglich inwieweit sich das lohnt. Erst in der Dämmerung werden die Fische langsam aktiv und begeben sich auf Futtersuche. Besonders nachts und in den frühen Morgenstunden sind diese viel unterwegs und begeben sich sogar in Küstennähe. Dabei ernährt sich der Karpfen vor allem von kleineren Tieren, wie Würmer, Larven und Krebse. Besonders große und alte Tiere, jagen gelegentlich aber auch andere Fische oder Molche.

Das Angeln von Karpfen

Die wohl größte Hilfe beim Angeln von Karpfen ist und bleibt die Erfahrung. Da es sich hier um unberechenbare Fische handelt, ersetzt diese so ziemlich jeglichen Ratschlag. Allerdings kann man sich auf einige grundlegende Dinge stützen. Am besten man geht daher nachts auf die Jagd und passt sich dem Futterzyklus des Fisches an. Auch die frühen Morgenstunden sind ein geeigneter Zeitraum. Tagsüber wird der Erfolg aber erfahrungsgemäß nicht allzu hoch sein. Wichtig sind natürlich auch die richtigen Köder. Besonders beliebt sind Boilies. Heutzutage sind das wohl die beliebtesten Karpfenköder. Boilies gibt es in unterschiedlichen Größen und Geschmacksrichtungen. Da diese besonders Nährstoffreich sind, springen Karpfen gut auf diese an. Allerdings haben Boilies noch einen anderen Vorteil. Sie halten kleinere Fische ab und bewahren einen vor einem Fehlfang. Das liegt daran, dass die Kugeln zu hart für kleine Fische sind. Allerdings ist es dennoch empfehlenswert eher größere Kugeln zu nehmen. Sonst könnte es doch sein, dass sich der ein oder andere Winzling an den Boilies vergreift.

Eine gute Alternative zu Boilies ist die Tigernuss. Das liegt an ihrem hohen Nährstoffgehalt und wohl auch an dem guten Geschmack. Selbst bei Menschen eignen sich Tigernüsse hervorragend für den Verzehr. Allerdings sollten die Nüsse für etwa 24 Stunden eingeweicht werden. Erst dann kann man sie guten Gewissens als Köder verwenden. Prinzipiell ist es auch möglich die Nüsse mehrere Tage im Wasser zu lassen. Dadurch bildet sich um diese eine Schleimschicht. Man kann davon ausgehen, dass das die Fangquote erhöht. Es ist allerdings nicht zwingend notwendig.

Natürlich gibt es auch noch viele andere Köder. Man kann beispielsweise mit Fliegenfischen sein Glück versuchen. Oder man probiert es ganz altmodisch mit Mais und Kartoffeln. Selbst Maden und Würmer können eine hervorragende Option ein. Den perfekten Karpfenköder gibt es gewissermaßen gar nicht. Es lohnt sich daher immer mehrere Dinge auszuprobieren und für sich selbst zu entscheiden, was einen besonders anspricht und womit man die besten Erfolge erzielt.

Leckere Rezepte

Man kann sich kaum vorstellen wie viele Rezepte für Karpfen es überhaupt gibt. Auch wir wissen das nicht und möchten daher keine Prognose treffen. Fakt ist, es sind wirklich viele. Davon sind wir überzeugt. Wenn man also einen stattlichen Karpfen gefangen hat, lohnt es sich ein tolles Rezept auszuprobieren. Das macht den Fang gleich noch um ein vielfaches schöner. Die hier vorgestellten Adresse sind Ihnen vielleicht eine kleine Inspiration. Werfen Sie einfach einen Blick darauf und überzeugen Sie sich selbst. Am besten Sie testen gleich ein paar Rezepte aus und hinterlassen uns ihre Erfahrungen in den Kommentaren.

http://www.kochbar.de/rezepte/karpfen.html

http://www.lecker.de/rezepte/karpfen

http://www.ichkoche.at/karpfen-rezepte/

Wir freuen uns wenn wir Ihnen weiterhelfen konnten! Falls Sie auf der Suche nach einem Backofenthermometer sind um die bestmöglichsten Ergebnisse beim Kochen zu erzielen, können wir Ihnen dieses Portal ans Herz legen http://backofenthermometer.net/. Hier erhalten Sie nicht nur wesentliche Informationen, sondern auch eine tolle Übersicht zu analogen und digitalen Backofenthermometern. Damit gerade komplizierte Rezepte gelingen, ist ein entsprechendes Thermometer nämlich unausweichlich. Das liegt daran, dass die Anzeige des Backofens oftmals nicht zuverlässig genug ist. Eine zuverlässige Informationsquelle ist daher also durchaus hilfreich.